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5. Deutsch-Chinesische Agrarwoche in Peking

In ihrer fünften Auflage stellte die Deutsch-Chinesische Agrarwoche (DCAW) auch in diesem Jahr den Höhepunkt der bilateralen Zusammenarbeit beider Länder im Agrarsektor dar. An allen Veranstaltungen, die zwischen dem 18. und 22. November 2019 in Peking stattfanden und federführend von den bilateralen Kooperationsprojekten des BMEL organisiert wurden, nahmen insgesamt rund400 Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Deutschland und China teil.

Der Parlamentarische Staatssekretär des BMEL, Hans-Joachim Fuchtel, nahm an der diesjährigen Deutsch-Chinesischen Agrarwoche in Peking teil.
Der Parlamentarische Staatssekretär des BMEL, Hans-Joachim Fuchtel, nahm an der diesjährigen Deutsch-Chinesischen Agrarwoche in Peking teil. (Quelle: DCZ)

Den Auftakt der Agrarwoche bildeten am 18. November zwei Fachforen zu den Themen Bo-denreform und Klimawandel und Landwirtschaft. Diese Fachforen waren das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit deutscher und chinesischer Partner aus Wissenschaft und Behörden, die seit Frühjahr 2019 zu den beiden Themenfeldern entwickelt wurde. Die fachlichen Beiträge zu den Foren wurden gemeinsam erstellt und sollen in den nächsten Wochen im Rahmen von Publikationen auch der breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. 
Am Dienstag folgte der „Open Day“, der auf deutscher Seite von dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Herrn Hans-Joachim Fuchtel, und seinem chinesischen Amtskollegen, Herrn Zhang Taolin, eröffnet wurde. Als eine Neuerung in der diesjährigen DCAW fanden am Mittwoch Exkursionen zu Ackerbau- und Milchviehbetrieben in der Nähe Pekings statt, wo sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort über die derzeitige Situation in der Landwirtschaft Chinas informieren konn-ten.
Am Donnerstag und Freitag folgte das „Livestock Symposium“ des bilateralen Kooperationsprojekts zur Weiterentwicklung der Tierzucht in China. Dieses umfasste in diesem Jahr nicht nur Beiträge aus dem Bereich Rinderhaltung, sondern wurde um den Bereich Schweinezucht und -haltung sowie um das Thema der klimafreundlichen Nutztierhaltung erweitert. Die Beiträge insbesondere der chinesischen Demobetriebe zeigten die enge Zusammenarbeit zwischen dem Projektteam und den chinesischen Partnern, die sich in den letzten Jahren etabliert und stetig weiterentwickelt hat. Hier standen vor allem Themen wie Biosicherheit und Tierwohl im Vordergrund. Die Beiträge wurden nicht zuletzt aufgrund ihrer hohen Relevanz für die chine-sische Schweineproduktion angesichts der Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest in Chi-na mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Die nächste Agrarwoche soll Ende November 2020 in Peking stattfinden.

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