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Treffen der Agrarpolitischen Dialoge (APD) 2022

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Im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung vom 20. – 21. Juni 2022 in Berlin diskutierten Fach-kräfte aus den Agrarpolitischen Dialogen (APD) des Bilateralen Kooperationsprogramms (BKP) mit Vertretern aus der Wissenschaft sowie dem BMEL zu den Themen „EU Green Deal“ und „Evidenzbasierte Politikberatung“. Nachdem dieser Veranstaltungstyp pandemiebedingt zuletzt im Jahr 2019 stattfand, kam auch der Austausch zu aktuellen Aktivitäten und Herausforderungen zwischen den Projektteams der APD in der Ukraine, Kasachstan, China, der Mongolei, Brasilien und den Westbalkan-Staaten nicht zu kurz.

Teilnehmende des APD Treffens 2022 in Berlin (Quelle GFA)
Beschreibung des Bildelements: Teilnehmende des APD Treffens 2022 in Berlin (Quelle GFA)

Das Programm des ersten Tages umfasste neben einer allgemeinen Vorstellung der Arbeit der APD auch eine Präsentation zur konzeptionellen Weiterentwicklung des BKP. Professor Sebastian Lakner der Universität Rostock gab Einblicke dazu, was die Umsetzung des EU Green Deal und der Farm-to-Fork sowie Biodiversitätsstrategie konkret für die Landwirtschaft bedeuten. Dr. Andreas Täuber des für Klimaschutz, Klimaanpassung und Wasser zuständigen Referats des BMEL berichtete aus Sicht des Ministeriums über die Bedeutung des EU Green Deal. In Arbeitsgruppen wurde nach den Inputvorträgen diskutiert, welche Auswirkungen auf die Projektarbeit der APD insbesondere in den Bereichen Umweltschutz und Agrarhandel zu erwarten sind. Abgerundet wurde der erste Tag durch eine Kurzvorstellung der beteiligten APD-Projekte in Anwesenheit von Swantje Nilsson, Leiterin der Abteilung 6 "EU-Angelegenheiten, Internationale Zusammenarbeit, Fischerei". 

Der zweite Tag begann mit einem Vortrag zur evidenzbasierten Politikberatung und den Potenzialen für APD von Professor Martin Petrick der Universität Gießen. In Arbeitsgruppen erarbeiteten im Anschluss daran die Teilnehmenden zu verschiedenen Prozessen und Arbeitsmethoden innerhalb der Projekte konkrete Handlungsempfehlungen.