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Regionalkonzept für die Projekte des Bilateralen Kooperationsprogramms (BKP) des BMEL im Südlichen Afrika

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Das BMEL ist seit über 10 Jahren im Rahmen seines Bilateralen Kooperationsprogramms (BKP) in Afrika aktiv. Das Engagement umfasste bislang sieben Schwerpunktländer, davon gegenwärtig zwei im Südlichen Afrika. Seit 2014 unterhält das BMEL das Deutsch-Sambische Agrartrainings- und Wissenszentrum AKTC und seit 2019 in Südafrika einen Technischen Dialog zu Agrarfinanzierung und Landmanagement. Im Programm Internationale Waldbewirtschaftung (BKP Forst) finanziert das BMEL seit 2017 in Sambia je ein Demonstrations- und Trainingsprojekt (FTC) und ein Forschungsvorhaben (FoSeZa) im Bereich der Agroforstwirtschaft. Die Projektziele sind jeweils in bilateralen Vereinbarungen mit den Partnerländern festgelegt.

Schulung zu Vorteilen eines neuen Agrorforstmodells in Sambia_Quelle: GFA/ A. van der Goes
Beschreibung des Bildelements: Schulung zu Vorteilen eines neuen Agrorforstmodells in Sambia_Quelle: GFA/ A. van der Goes

Alle genannten Projekte (außer FoSeZa) werden gegenwärtig neu geplant und sollen im Laufe des Jahres 2021 neu ausgeschrieben werden. Der Technische Dialog in Südafrika soll dabei inhaltlich und strukturell zu einem Fachdialog erweitert werden. Zusätzlich ist ab Herbst 2021 die Förderung einer Verbandskooperation mit dem Dachverband der Bauernverbände im Südlichen Afrika, Southern African Confederation of Agricultural Unions (SACAU), geplant.

Dieses Regionalkonzept soll dazu beitragen, die Relevanz, Kohärenz und Effektivität der Projekte im Hinblick auf die Ziele des BMEL und der Partnerländer sowie auf die UN Sustainable Development Goals zu erhöhen. Dabei geht es insbesondere um folgende Aspekte:

Inhaltliche Koordinierung: Ausgehend von ihren jeweiligen bilateralen Zielsetzungen sollen die Projekte zukünftig einen effektiven und messbaren Beitrag zur Verbesserung der Klimaresilienz von Land- und Forstwirtschaft und somit zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Menschen in ländlichen Räumen gegen Wetter- und Klimarisiken leisten.Dafür sollen die einzelnen Projektziele und -aktivitäten abgestimmt und ggf. auch gemeinsame Aktivitäten auf diesem gemeinsamen Handlungsfeld durchgeführt werden.

Regionalisierung: Insbesondere beim Thema Klimaresilienz sollen die Projekte so gestaltet werden, dass sie – als regionale Plattformen – auch Partner aus anderen Ländern der Region einbeziehen. Insbesondere Namibia und Tansania sollen als Perspektivländer aktiv in die Projektarbeit integriert werden. Aber auch für Akteure aus anderen Ländern der Region sollen die Angebote der BKP-Projekte offenstehen. Dazu soll eine Zusammenarbeit mit regional tätigen Organisationen etabliert und die Entwicklung digitaler Angebote verstärkt werden.

Regionalkonzept Südliches Afrika des BKP