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Feierliche Eröffnung des "Deutsch-Marokkanischen Fachdialogs Agrar und Forst"

Am 19. Februar fiel in Rabat der offizielle Startschuss des „Deutsch-Marokkanischen Fachdialogs Agrar und Forst“ (DIAF). Unter Beteiligung zahlreicher Gäste fand im „Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei, ländliche Entwicklung, Gewässer und Forsten“ (MAPMDREF) eine Eröffnungskonferenz statt, in der das Projekt der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde.

Teilnehmer*innen der Eröffnungskonferenz (Quelle: AFC)
Teilnehmer*innen der Eröffnungskonferenz (Quelle: AFC)

Das Projekt besteht aus drei Komponenten: Ökologische Landwirtschaft, Überbetriebliche Zusammenarbeit im Agrar- und Forstbereich sowie Forstplanung und -kontrolle. Ziel ist es, die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen in diesen Bereichen so zu verbessern, dass sie zu einer nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen beitragen.

Herr Redouane Arrach, Leiter der Abteilung „Strategien und Statistiken“ im MAPMDREF, erklärte, dass sich die vereinbarten Themen des Fachdialogs sehr gut in die Inhalte der „Génération Green“, der neuen Entwicklungsstrategie Marokkos für die nächsten 10 Jahre, sowie in die neue Waldstrategie einfügten. Frau Dr. Karoline Schollmeyer, Referentin für Ernährung und Landwirtschaft an der Deutschen Botschaft in Rabat, hob die langjährige gute Kooperation zwischen Deutschland und Marokko hervor, im Rahmen derer der Fachdialog ein neues Format mit vielen Chancen darstelle. Frau Victoria Weidenhöfer, Referentin im Referat „Internationale Projekte und Twinning“ im BMEL, unterstrich, dass Marokko ein wichtiges Partnerland in Nordafrika sei und dass die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des Trainingszentrums CECAMA eine gute Grundlage für dieses Dialogprojekt bilde. Herr Matthias Schwoerer, Leiter des Referats „Europäische und internationale Waldpolitik“ im BMEL, begrüßte, dass die „Génération Green“ nicht nur die technische Entwicklung fördere, sondern auch die Stärkung der Einbeziehung der Menschen. Die wald- und agrarpolitischen Ansätze des Projektes unterstützten das Ziel einer verbesserten Wertschöpfung im ländlichen Raum.  Herr Baba Driss, Leiter des Referats „Forstökonomie“ im MAPMDREF betonte die Bedeutung des digitalen Rückverfolgbarkeitssystems für die Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags. Im Anschluss an die Veranstaltung folgte die erste Steuerungsgruppensitzung mit Gelegenheit für den detaillierten fachlichen Austausch zum Projektablauf.

Der DIAF nahm seine Arbeit im Herbst 2019 auf und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

 

 

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