Suche schließen

Nachrichten

Seminar des Deutsch-Kasachischen Agrarpolitischen Dialogs zum Thema Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel in Nur-Sultan

Auch in Kasachstan sind die Folgen des Klimawandels schon spürbar. So war der vergangene Sommer überdurchschnittlich warm und die Getreideernte entsprechend gering. Das Land steht dabei vor zwei Herausforderungen: Die ländliche Entwicklung zu fördern und gleichzeitig die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern beziehungsweise die eigene Landwirtschaft an das sich verändernde Klima anzupassen.

Teilnehmer des Seminars zum Klimawandel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landwirtschaftsministerium, den Akimaten (Regionalverwaltungen), des Nationalen Agrarwissenschafts- und Bildungszentrums (NANOZ) und der Kasachischen Agrartechnischen Universität. Quelle:IAK
Teilnehmer des Seminars zum Klimawandel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landwirtschaftsministerium, den Akimaten (Regionalverwaltungen), des Nationalen Agrarwissenschafts- und Bildungszentrums (NANOZ) und der Kasachischen Agrartechnischen Universität. Quelle:IAK

Am 23. und 24. Oktober 2019 veranstaltete der Deutsch-Kasachische Agrarpolitische Dialog in Kooperation mit dem Internationalen Zentrum für grüne Technologien und Investitionsprojekte (IGTIPC) ein Seminar zum Klimawandel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landwirtschaftsministerium, den Akimaten (Regionalverwaltungen), des Nationalen Agrarwissenschafts- und Bildungszentrums (NANOZ) und der Kasachischen Agrartechnischen Universität. Das Ziel war es, den Teilnehmenden die Auswirkungen des Klimawandels für die Landwirtschaft weltweit und in Kasachstan zu verdeutlichen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich die Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen kann.
Die fachlichen Beiträge konzentrierten sich vor allem auf die Umwandlung wissenschaftlicher Ergebnisse in politische Strategien sowie Anpassungsmaßnahmen mit Hilfe von internationalen Fördermitteln. Hierfür wurden mehrere Fachkräfte aus Deutschland und Kasachstan eingeladen. So waren die Universität Hannover durch Prof. Guggenberger, der Internationale Wissenschaftskomplex „Astana“ durch Herrn Baysholanov, der Ministerialrat und das Referat EU Agrarpolitik und International Beziehungen im Bayrischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschat und Forsten durch Herrn Hübl sowie der Thinktank TALAP durch Herrn Sistikov und Dr. Bierkandt vertreten. Seitens des BMEL nahm die Leiterin des Referats 625 im BMEL, Judith Kons, und Frau Gaukhar Beiseyeva als stellvertretende Vorsitzende des Managements bei IGTIPC teil.  
Während des Seminars wurde sich lebhaft über die weitere Entwicklung der kasachischen Landwirtschaft und zu Themen wie Diversität von Feldfrüchten und Vor- und Nachteile von Direktsaat und Zwischenfruchtanbau ausgetauscht. Ein besonders wichtiges Diskussionsthema war die Finanzierung von landwirtschaftlichen Anpassungsmaßnahmen durch internationale Organisationen. Insgesamt konnten im Rahmen der Veranstaltung interessante Diskussionen geführt und ein Austausch auf hohem Niveau erreicht werden.
 

Schließen
Vorheriges Bild Nächstes Bild