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Grundzüge der Konsolidierungsphase des Projekts „Deutsch-Indische Zusammenarbeit im Bereich Saatgut“ abgestimmt

Am 24. Oktober 2019 fand in Delhi ein bilaterales Treffen unter dem Vorsitz des deutschen und indischen Landwirtschaftsministeriums statt. Hierbei wurde ein gemeinsames Verständnis über wesentliche Aspekte für die Implementierung der Konsolidierungsphase des Vorhabens „Deutsch-Indische Zusammenarbeit im Bereich Saatgut“ erzielt.

Teilnehmende des bilateralen Treffens am 24.10.2019 in Delhi (Quelle: ADT Project Consulting GmbH)
Teilnehmende des bilateralen Treffens am 24.10.2019 in Delhi (Quelle: ADT Project Consulting GmbH)

Das bilaterale Kooperationsprojekt, welches im Juli 2013 begann, unterstützt in erster Linie den fachlich-politischen Dialog sowie den Austausch von spezifischem technischem Know-how zwischen indischen und deutschen Saatgutexperten von Fachinstitutionen und -verbänden. Seit dem Jahr 2017 wurden im Rahmen einer Vertiefungsphase neben dem fachlichen Dialog auf nationaler Ebene ausgewählte Maßnahmen beispielhaft in einer Pilotregion, dem südindischen Bundesstaat Telangana, umgesetzt. Im Juli 2019 begann die dritte und gleichzeitig letzte dreijährige Phase des Projekts.
Die erfolgreichen Dialog- und Austauschforen zwischen Experten deutscher und indischer Fachbehörden in Form von Workshops, Seminaren u. ä. zu spezifischen Themen sowie Fachinformationsfahrten nach Deutschland/Europa werden im Zuge der Konsolidierungsphase fortgeführt. Die beispielhafte Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Saatgut in Telangana hat sich bewährt und wird weiterbetrieben. Indem Maßnahmen praktisch umgesetzt werden, entstehen Kompetenzen und Partnerschaften unter den beteiligten Projektpartnern, die notwendig sind, um Nachhaltigkeit sicherzustellen.
Im Zuge des bilateralen Treffens haben sich beide Seiten darauf geeinigt, dass positive Ansätze aus der bisherigen Zusammenarbeit verstetigt und auf ausgewählte Bundesstaaten im Nordwesten und Nordosten des Landes ausgeweitet werden sollen. Des Weiteren wurde der Aktivitätenplan für die nächsten sechs Monate verabschiedet, welcher auch die Entwicklung eines „Training of Trainers“ Konzepts mit Nachbereitung und Betreuung bei der Umsetzung in der Praxis vorsieht. Mit diesen Vereinbarungen wurden wichtige Grundlagen dafür gelegt, dass das bilaterale Kooperationsprojekt an seine Erfolge anknüpfen und in der Konsolidierungsphase die Erfahrungen auch in die Breite tragen kann.

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